Es närrelet im Altersheim

Am Dienstag, 5. März im Haus Ebnet und Donnerstag, 7. März im Heinrichsbad wurden die Senioren und andere Teilnehmende wieder jung! Schön geschmückte Tische, feine Berliner und eine tolle Musik, die wusste, was die Senioren von heute gerne hören - so fängt ein gelungenes Fasnachtsfest an!

Schon die Vorbereitungen im Sedelblick waren ein Gaudi, als sich Bewohnende, Tagesgäste und Mitarbeitendel der Tages- und Nachtstruktur verkleideten und schminkten. Eine Tagesgastfrau war mächtig stolz auf die roten Wangen, die sie den anderen verpassen durfte. Wie ein Profi empfing sie ihre Kundschaft und bemalte Wangen und Lippen.

Kaum kamen wir ins Restaurant, empfing uns auch schon die Musik von Sylv und Dölf. Die Tänzer juckte es in den Beinen, und so waren gleich einige in Bewegung und schwangen das Tanzbein wie in jungen Jahren. Sogar Menschen im Rollstuhl waren dabei und genossen die Bewegung zur Musik. Plötzlich überfielen drei bärtige Wesen in Nachthemden mit Besen die feiernden Gäste. Die Putzteufelchen waren da und wischten an den unmöglichsten Orten mit ihren Besen.

Angeflogen kamen plötzlich auch noch zwei Hexen mit ihren Kristallkugeln. Sie lasen den Bewohnerinnen auch die Karten, verzauberten mit ihren Tränken und Hexensprüchen.

„Das war das Zähni, sie haben richtig Schwung ins Haus gebracht", so eine Bewohnerin, die sich vor lauter Lachen den Bauch halten musste. Immer ausgelassener wurden die Seniorinnen und Senioren, eine Polonaise tanzte herum, ein japanischer Zauberkünstler trat auf, immer mehr Tanzpaare waren auf der Tanzfläche zu finden. Die Senioren waren für einen Moment wieder jung, vergessen waren die täglichen Sorgen oder Schmerzen.

Ein grosser Dank an alle, die zum wirklich gelungenen Nachmittag beigetragen haben.

Chantal Sutter
Leiterin Tages- und Nachtstruktur